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Gelbes Windröschen

(Anemone ranunculoides)

III — V Home feuchte Edellaubwälder, Auwälder
15 — 25 cm indigen LC
Anemone ranunculoides
Synonyme: Anemonoides ranunculoides, Pulsatilla ranunculoides, Auen-Windröschen. Geophyt, coll-om. Die Blütenhülle ist radiärsymmetrisch, die Laubblätter am Stängel sind scheinbar quirlständig. Die Blüten stehen meist einzeln, mit gelben, außen behaarten Perigonblättern. 3 dreiteilige Stängelblätter. Nicht ganz so häufig wie das Buschwindröschen, aber in unseren Auwäldern (Traunau) regelmäßig anzutreffen. Die Pflanze ist giftig (Lit). Die häufige, geschützte Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Anemone ranunculoides
02.04.2017 Pucking    
 
mit Lerchensporn
Aufnahme: 22.03.2023 Wäldchen beim Kuhschellenrasen in Neuzeug
 
mit Buschwindröschen
Gemeinsam mit Anemone nemorosa. Aufnahme: 29.03.2022 Weißkirchen
 
Anemone ranunculoides
30.03.2002 in Pucking

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1883

"1085. A. ranunculoides L. (Hahnenfussartige W. — Gelbes Waldhahnl.)
Wurzelstock stielrund, fleischig, zerbrechlich, wagrecht, wachsgelb. Stengel 4 — 10" hoch, aufrecht, an der Basis blattlos oder einblättrig, einfach, sammt Blättern kahl oder behaart, 2 — 1blüthig, selten 3blüthig. Grundständiges Blatt 3schnittig, grasgrün, oft fehlend. Abschnitte länglich oder keilig, ungleichstumpf - eingeschnitten - gesägt, spitz, der mittlere 3spaltig, die 2 seitlichen 2theilig, zuweilen der eine oder der andere auch ungetheilt. Hüllblätter 3, auf einer kurzen Blattscheide sitzend, jedes der 3 Hüllblätter dem grundständigen Blatte gleichgestaltet. Kelch kronenartig, 8—12''' im Durchmesser, goldgelb. Kelchblätter meist 5, sternförmig - ausgebreitet, oberseits kahl, unterseits flaumig. Fruchtköpfchen überhängend. Früchtchen rauhhaarig, lang geschnabelt. In jedem Stadium von A . nemorosa durch die sitzenden Hüllblätter verschieden. Die giftigste unserer Anemonenarten.
April — Mai


In Hainen, Auen, an Bächen, Hecken, in Holzschlägen niedriger und gebirgiger Gegenden, minder gemein als die vorige Art. In Linz zunächst auf der östlichen Fuchsenwaldwiese, in Auwiesen gegen die Bankelmayr-Ueberfuhr, im Seyrlufer, um Steyregg. In Ens- und Traunauen, am Traunfalle. An Bächen um Aistersheim. An der Krems, am Sipbache, Sulzbache bei Kremsmünster, an der Alm bei Almegg, im Ibmermoose, bei Eggelsberg. Seltener in Voralpengegenden, z. B. in Hopfing bei Molln, in der Grünau, an der Krems bei der Riemelmühle und am Georgenberg bei Michldorf. An der Kastanienallee bei Spital am Pyhrn. Um Mondsee u. s. w. stellenweise in Heerden."

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, III. Band (Seite 347), Linz 1883, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 01.03.2026

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